Ein Ernährungskonzept

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand: 10.09.2015

Hier sind die Umrisse eines Ernährungskonzepts, dass sich zu meiner Überraschung doch deutlich von der momentan als gesund gepriesenen Mischkost unterscheidet.

Ich habe nun 5 Lieblingsbücher, die zusammengenommen mein Ernährungskonzept umreissen:

1. Schilling: Kau Dich gesund!

Jeden Bissen kauen bis er Saft ist. 50 mal und mehr. Das reduziert den Nahrungsbedarf um 50%. Außerdem immer nur dann Essen, wenn der Magen mit der vorherigen Mahlzeit fertig ist - Eine Revolution in der Esskultur und in der Ernährung meines Körpers! Ich frage mich, wo sind die anderen 50% vorher geblieben? Was für eine Erleichterung für meinen Verdauungstrakt! Zu diesem Thema gehört auch die Erkenntnis, dass nicht ordentlich verdaute Nahrung anfängt zu gären und zu faulen. Mögicherweise eine sinnvolle Erweiterung: Darmsanierung nach Mayr-Therapie.

2. Methusalem-Ernährung nach Müller-Burzler

Aktivierung und Aufbau von Kohlenhydrat-, Fett- und Einweiß-Stoffwechsel und Entgiftung durch excellent gekaute Mahlzeiten bestehend aus Nüssen und einer Obstsorte und angekeimten Getreide und sortenreinem Olivenöl. Wow. Da steckt mehr drin. (Was in einem folgenden Buch noch beschrieben werden soll, das ich sehnsüchtig erwarte.)

Desweiteren gibt es in diesem Buch vier Kombinationsregeln, die darauf aufmerksam machen, welchen Nahrungsmittel besser nicht kombiniert werden. Etwa verträgt sich Salz nicht mit rohen Nüssen oder rohem Getreide im Magen oder Darm. Studentenfutter auf Käsemahlzeit ist demnach keine gute Idee.

3. Die Sonnendiät von Wolfe

Leben nur von frischem Grünzeug ist machbar! Kraft wie ein Gorilla und dazu noch gute Laune! Zwei Aspekte waren mir neu: Dass neben den Früchten die pflanzlichen Fette und die grünen Blätter elementare Bestandteile einer ausgewogenen Kost sind.

4. heilkräftige Ernährung nach Schatalova

Schatalova zeigt, dass es sich kraftvoll und bei ausgezeichneter Kondition leben lässt mit einer Kalorienzahl von etwa 250-400kcal am Tag. Leistungssportler, in intensivsten Wettkämpfen, die nach ihrer Methode essen, brauchen 1.200, während ihre sich normal ernährenden Konkurrenten 5.000 und mehr zu sich nehmen. Erstaunlich.

Neben dem Kauen, der Aktivierung der Wärmeregulation wohl durch eine Art Kneippen, hat ihre Ernährung zwei besondere Aspekte: Sie macht darauf aufmerksam, dass in allen naturbelassenen Nahrungsmitteln Enzyme vorkommen, welche der Selbstverdauung dieser Nahrungsmittel dienen. Indem ich naturbelassene Nahrungsmittel esse, brauche ich diese Enzyme nur zu aktivieren und spare mir die Hälfte der Verdauunngsarbeit. Die zweite Besonderheit liegt darin, dass Schatalova von weiteren Quellen für die Eiweißversorgung ausgeht: Zum einen Stickstoffverbindungen aus der Luft und zum anderen Eiweiße aus dem Dickdarm, welche die dort lebenden Bakterien produzieren. Voraussetzung dafür ist allerdings eine gesunde Darmflora und ein basisches Milieu. Schatalova hat das Kochen nicht ganz aus ihrem Repertoire gebannt, so dass sich dort auch einige Rezepte finden lassen, die auch Leuten Halt geben, die an Kochnahrung gewöhnt sind.

5. Natürlich leben und genießen, Bernd Bieder

Bieder hat mir den Genuss der naturbelassenen Nahrung gezeigt. Warum der Kochköstler Rohkost langweilig findet. Und wie der Instinkto zu ungeahnten Genüssen gelangen kann. Auf einmal weiß ich auch, wozu ich einen Geschmackssinn habe. Und dass dieser Geschmacksinn keine Erfindung der Werbeindustrie ist, sondern mir guttut.

6. Das große Rohkostbuch, Angelika Fischer

Das Buch hat mich in dreierlei Hinsicht bereichert. Angelika Fischer stellt eine Reihe von Pflanzenarten vor, mit ihren nährstofflichen und geschmacklichen Eigenschaften. Das ist für das Auffinden von grüner Nahrung und deren Anbau außerordentlich hilfreich. Beispielsweise sollen sich Lindenblätter als ein Vertreter der malvenartigen als Grundnahrungmittel eignen. Dann führt Angelika Fischer systematisch in den Gebrauch des eigenen Geschmacksinns ein. Und das Buch gibt Hinweise zu typischen Nährstofffragen von Rohköstlern.

Low Carb

Und dann gibt es noch das Thema Kohlenhydrate. Bemerkenswert sind die Thesen von Lutz in seinem Buch "Leben ohne Brot". These: Wenn mehr als 85g Kohlendhydrate am Tag mit der Nahrung zugeführt werden (etwa die Hälfte des vom Gehirn in der Wachzeit benötigten Zuckers) dann kommt der Ketostoffwechsel (Umwandlung von Fett in Zucker) zum Erliegen. Nachts wird dann der Zucker für das Gehirn aus Eiweißen gewonnen. Bedarf: bis zu 100g Eiweiß pro Nacht. Außerdem reduziert Insulin Wachstumshormone im Körper. Zusammengenommen verschlechtert sich durch die Verdauung einer große Menge an Kohlenhydraten die Gewebsstruktur, was langfristig zu den bekannten Zivilisationskrankheiten führt.
Thesen, die zu diskutieren sich lohnt, wie ich finde.

Mineralien

Hintergrund: Nahrungsmittel von verarmenten, leblosen Böden. Dazu zwei Videos:

Mineralien - der geheime Schlüssel zu echter Spiritualität, wirklichem Leben und Gesundheit (youtube), Ulrich Mohr
Fazit: Gesteinsmehle nach Geschack essen.

Die Bedeutung von seltenen Mineralien für funktionierende Enzyme, Andreas Noack
Geheimakte Lebensmittel
Beispiele Gold, Platin, Lithium
Quintessenz: Nahrung von Bäumen essen. Oder Nahrung essen, die auf Humus von Baumblättern gewachsen ist.

Ergänzungen:
Kieselsäure (kann sein, dass das Silicium im Herz gebraucht wird für Stromerzeugung durch Piezoeffekte)
Magnesiumin in Form von Magnesiumchlorid in Wasser gelöst auf die Haut aufgetragen (Brigitte Hamann "Magnesiumöl"). Hält den Körper geschmeidig und spielt wohl auch beim Einbau von Calcium eine Rolle.

 

nahrung@rumpelt-michael.de